Vortrag: „Igel in unseren Gärten“
Unter dem Motto „Wir können nur schützen, was wir kennen“ möchte die Igelhilfe das Bewusstsein für die kleinen stacheligen Gartenbewohner stärken und dazu beitragen, ihren Lebensraum zu sichern.
Wie wir unseren Garten igelfreundlich gestalten können
Damit Igel in unseren Gärten überleben können, brauchen sie vor allem eines: Insekten. Als reine Insektenfresser sind sie auf naturnahe Strukturen angewiesen. Dazu gehören:
· Totholzhaufen oder Benjeshecken
· Bereiche mit Laub, Reisig, Ästen und Steinen
· Durchgänge in Zäunen (mind. 10×10 cm) für nächtliche Streifzüge
· Heimische Pflanzen, die Insekten Nahrung bieten
· Der Verzicht auf Kirschlorbeer und andere nicht heimische Gewächse
Gefahren für den Igel
Auf der Suche nach Nahrung sind Igel zahlreichen Risiken ausgesetzt:
· Straßenverkehr
· Motorsensen, Fadenschneider und vor allem Mähroboter – diese dürfen niemals nachts laufen, da sie schwere Verletzungen verursachen
· Chemische Mittel im Garten, die Insekten töten oder Igel direkt vergiften
· Offene Pools, Kellerschächte und Treppen, in denen Tiere verunglücken
Für den Igel ist es sprichwörtlich fünf vor zwölf. Nur wenn wir jetzt handeln, können auch zukünftige Generationen Igel in ihren Gärten erleben.
Notfallkontakt
Wer einen hilfsbedürftigen Igel findet, erreicht die Igelhilfe Herford-OWL e.V. unter: 0151 2138 6210